ROMPC

Das von Thomas Weil und Martina Erfurt-Weil entwickelte ROMPC ® steht für „Relationship-oriented Meridian-based Psychotherapy, Counselling and Coaching“. ROMPC ® ist ein innovatives Verfahren zur Stressreduktion und zur Bewältigung von wiederkehrenden Ängsten, die die emotionale Befindlichkeit und die Partnerschaft beeinträchtigen, die Lebensqualität mindern und den beruflichen Erfolg hemmen.

ROMPC ® wird seit dem Jahre 2000 konsequent zu einem integrativen Therapie- und Beratungsansatz weiter entwickelt und findet derzeit in zahlreichen therapeutischen und außertherapeutischen Feldern Anwendung: Wenn es darum geht, innere Blockaden aufzulösen, Abstand von belastenden Situationen der Gegenwart und der Vergangenheit zu gewinnen sowie darum, wieder handlungsfähig zu werden, dann leistet ROMPC ® Methode wertvolle Hilfe. ROMPC ® wird zudem erfolgreich in der Traumatherapie angewandt: Posttraumatische Belastungsstörungen können effizient behandelt und überwunden werden.

Stress-, Trauma- und Erfolgsblockaden innerhalb von Partnerschaften können gelöst werden durch:

  • Identifikation einschränkender Grundüberzeugungen
  • heilsame Beziehungserfahrungen
  • Klopfen ausgewählter Meridian-Punkte
  • induzierte Augenbewegungen
  • induziertes Blinzeln
  • Atemtherapeutische Interventionen
  • Hypnotherapeutische Affirmationstechniken
  • Einbeziehung körpereigener Entkoppelungstechniken
  • Erarbeitung neuer Verhaltensoptionen

ROMPC ® ist ein beziehungsorientiertes und integratives Verfahren, das Erkenntnisse der Neurobiologie und Psychotraumaforschung konzeptionell berücksichtigt. Die Methode ist darauf ausgerichtet, die durch Stress gestörten Datenverarbeitungsprozesse im limbischen Teil des Gehirns anzuregen und dortige Transmitter-Probleme zu beseitigen. Somit erweitert ROMPC ® die eher rational und Frontalhirn-orientierte Arbeitsweise der traditionellen Therapie-, Beratungs- und Coaching-Verfahren.

Menschliche Kommunikation ist auf ihrer tiefsten Ebene von dem natürlichen Bedürfnis nach Beziehung motiviert. Dieses Bedürfnis kann – im Anlehnung an Richard Erskine und Rebecca Trautman – verschiedene Gesichter haben:

  • das Bedürfnis nach Sicherheit (z.B. dass man sich auf seinen Partner verlassen kann)
  • das Bedürfnis nach Vergewisserung (z.B. ob man/frau vom Partner noch geliebt wird)
  • das Bedürfnis nach Einflussnahme (beim Partner etwas bewirken zu können)
  • das Bedürfnis nach Bestätigung der eigenen Erfahrung (z.B. dass der Partner einem glaubt, wenn es einem nicht gut geht)
  • das Bedürfnis nach Grenzen (z.B. vom Partner deutlich darauf hingewiesen zu werden, wenn man sich selbst schädigt, z.B. durch zu viel Arbeit oder zu wenig Schlaf, aber auch wenn man durch sein eigenes Verhalten den Partner schädigt)
  • das Bedürfnis nach Einmaligkeit (z.B. vom Partner vermittelt zu bekommen, dass man für ihn etwas ganz Besonderes ist)
  • das Bedürfnis nach Initiierung (also danach, dass der Partner von sich aus aktiv wird und auf einen zukommt, z.B. dadurch, dass man nicht immer den ersten Schritt tun muss, weder beim Vertragen nach einem Streit, noch bei schönen gemeinsamen Aktivitäten)
  • das Bedürfnis, etwas zu geben (z.B. dem Partner bei seiner Arbeit helfen zu können oder ihm ein Geschenk machen zu können, über das er sich auch merklich freut

Wenn es darum geht, Menschen in Wachstums- und Veränderungsprozessen zu begleiten, ist es wichtig, das der Kommunikation zu Grunde liegende Beziehungsbedürfnis des Gegenübers zu erkennen und adäquat zu beantworten. Wir sind durch Beziehung krank geworden. Also werden wir auch nur durch Beziehung, durch heilsame Beziehungserfahrungen, wieder gesund.

Quelle (leicht abgewandelt und um Beispiele ergänzt): www.rompc.de

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